Kabel oder Satellit? Eine Frage der Kosten

Um TV Sendungen verfolgen zu können, gibt es verschiedene Mittel und Wege. Generell sind es drei Möglichkeiten, mit denen man den Empfang auf ein Ausgabegerät ermöglichen kann. Über das Internet, Kabel oder Satellit. Für welche Form der Übertragung man sich letztendlich entscheidet, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wir schauen einmal, für wen sich welche Empfangsart wirklich lohnt und worin die wesentlichen Unterschiede bestehen.

Kabelfernsehen – Der Klassiker in einer Mietwohnung

Wer zur Miete in einem Mehrfamilienhaus lebt, hat kaum eine große Auswahl. Die meisten Vermieter geben sogar vor, welcher Anbieter gewählt wird, da dieser über den Vermieter das gesamte Haus versorgt. Oftmals in Kombination mit einem Netzanbieter sind die Mieter meist dazu verdonnert es zu akzeptieren, so denn sie TV schauen wollen. Nur wenige können alternativ einen eigenen Kabelanschluss verwenden und sich dann entsprechend den Anbieter selbst auswählen. Was den Satellitenempfang angeht, ist das Anbringen der entsprechenden Satschüssel in den meisten Mietshäusern untersagt, steht dazu nichts eindeutig im Mietvertrag, dann sollte man sich vor Anschaffung einer solchen Anlage in jedem Fall mit dem Vermieter in Verbindung setzen. Ähnlich zu vergleichen mit dem Wunsch, sich ein Haustier anschaffen zu wollen. Das ist in den meisten Wohnungen ebenfalls nicht erwünscht.

Satellitenempfang günstig und vielseitig

In einem Eigenheim oder einem Haus zur Miete hingegen ist es meist einfacher auf Satellitenempfang umzusteigen. Zum einen spart man sich die monatlichen Gebühren und zum anderen sind über die Schüssel weitaus mehr Programme empfangbar, als bei den meisten Kabelanbietern. Oftmals lässt sich über Satellit auch Fernsehen aus dem Ausland empfangen, was einigen ganz gut gefällt. Einzig und allein die Anschaffung der Schüssel und der dazugehörigen Komponenten ist erforderlich. Wer sich damit nicht auskennt, sollte sich in einem Fachgeschäft umfangreich beraten lassen. Das geht natürlich in diesen Zeiten auch via Telefon oder per online Beratung.

Bei der Ausrichtung der Anlage sollte man Schritt für Schritt vorgehen. Wie viele Anschlüsse im Nachhinein versorgt werden müssen, muss vorher geprüft werden. Es ist meist sinnvoll in jedem Raum einen Anschluss zu legen, um nicht später mühselig die Kabel noch einmal verlegen zu müssen. Ja, das ist meist mit viel Arbeit verbunden. Aber es lohnt sich.

Um von der Satellitenschüssel das Bild letztendlich auf dem TV zu bekommen, ist ein Receiver erforderlich. Dieser ist in den modernen TV Geräten als einer von drei Tuner integriert. Das macht es am Ende einfacher, denn somit erspart man sich ein weiteres Gerät auf dem Sideboard. Nach dem Einrichten der Anlage steht dem TV Genuss, so denn man es als solches noch bezeichnen kann, nichts mehr im Weg.

Streaming Dienste auf dem Vormarsch

Man kann es nicht leugnen, aber die Streaming Dienste nehmen immer mehr zu. Ebenso die Angebote in den virtuellen Mediatheken. Hier stehen den Kunden inzwischen derart viele Angebote zur Auswahl, dass die meisten auf das klassische Fernsehen verzichten. Das hat zum einen den Grund, dass kaum noch aktuelle Filme oder interessante Reportagen laufen und zum anderen, dass wichtige Sport Events ohne hin nur auf anderen Plattformen, wie Sky Sport oder DAZN übertragen werden. Nicht gerade förderlich, wenn das klassische Fernsehen bleiben soll. Der Trend wird in jedem Fall weiter in die Richtung online Streaming gehen und langfristig stellt sich gewiss niemand mehr großartig die Frage ob Kabel oder Satellit, weil es schlicht weg nicht mehr gebraucht wird.

Fazit

In wie weit sich die Menschen wirklich das einfache Fernsehprogramm zu Gemüte führen ist mit Sicherheit eine Frage der Generation. Vor allem jüngere kehren dem Ganzen immer öfter den Rücken, da es für sie schlicht weg keine interessanten Inhalte gibt und was junge Leute sehen wollen, streamen sie lieber auf den verschiedenen Kanälen.

Veröffentlicht in: Blog